![]() |
| Was bedeutet eigentlich " Segment Wave Synthesis " ? |
| Diese Synthese ermöglicht, ( fast ) frei definierbare Wellenformen und Wellenformverläufe mit Hilfe sogenannter
" Pointtables " zu erstellen. Dabei gliedert sich die Erstellung von Pointtables in 3 verschiedene Sektionen : a. die " Points ", b. die " Segmentwave " und c. der " Pointtable " |
| Innerhalb einer Segmentwave stehen 8 verschiedene, auf der x-Achse frei verschiebbare Punkte
( " Points " ) zur Verfügung, welche die Form der Segmentwave bestimmen. Dabei können im " VCS 6 " bis zu 32 Segmentwaves in einem Pointtable zusammengefaßt werden, der ähnlich der Wavetablesynthese dynamisch " durchfahren " werden kann. Jedem der beiden Oszillatoren kann ein getrennter Pointtable zugeordnet werden, wobei 32 Pointtables im Speicher abgelegt werden können. Damit stehen ingesamt 32*32=1024 frei definierbare Wellenformen zur Verfügung ! |
![]() |
| Außerdem wird es möglich sein, mittels einer Interpolation der einzelnen Segmentwaves
innerhalb eines Pointtables ein Morphing zu erzeugen. Mit einer " Randomize " - Funktion werden die Segmentwaves in einer zufälligen Reihen- folge ausgelesen. Randomize kann dabei mit der Interpolation gekoppelt werden - Sounds, deren Verlauf sich ständig ändert und die niemals statisch klingen ! |
![]() |
| Das Auslesen der Segmentwaves aus einem Pointtable kann entweder linear erfolgen
( forward,revers,loop ) oder wird von zwei prozessorgenerierten LFOs gesteuert. Die 32 Pointtables werden unabhängig von den Klangprogrammen gespeichert. Segmentwaves können einzeln oder gruppiert in verschiedene Pointtables kopiert werden. Wird eine Segmentwave oder ein Pointtable editiert, werden automatisch alle Namen der Klangprogramme im Display aufgelistet, die auf den editierten Pointtable zugreifen. |
| Das Besondere am " VCS 6 " ist die Tatsache, daß echte VCOs zum Einsatz kommen,
die in der Lage sind, aus den ( in Steuerspannungen umgewandelten ) x-Koordinaten der Points die Winkel zwischen den Segmenten einer Segmentwave zu erzeugen. Die Flexiblität eines DX 7, die Dynamik eines Wave 2.2 und die Kraft eines Minimoogs ;) |